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Fachspezifische Pflege

Ein intravenöser Port ist eine dauerhafte Möglichkeit für einen zentralen Venenzugang. (Bei korrekter Handhabung evtl. mehrere Jahre). Er besteht aus einer kleinen "Dose" aus Titan, der sog. Kammer, die oben mit einer dicken Silikonmembran verschlossen ist. Aus der Dose kommt ein Venenkatheter aus Polyurethan oder PTFE heraus. Die Kammer wird unterhalb des Schlüsselbeins unter die Haut implantiert. Alle Teile liegen unter der Haut, die Portkammer ist leicht zu ertasten. Mit einer speziellen Portnadel wird durch die Haut und die Silikonmembran gestochen und schon hat man einen zentralen Zugang. Die Silikonmembran hält das ziemlich oft aus, ohne undicht zu werden. Wenn der Zugang nicht mehr benötigt wird, wird mit heparinisierter Kochsalzlösung nachgespült und die Nadel gezogen. Ein ständiger Verband über der Kammer ist nicht erforderlich.

Für den, der sehr schlechte Venen hat und häufig Infusionen braucht, ist der Port ein wahrer Segen. Wenn die Narbe verheilt ist, kann man damit alles machen, was man sonst auch tut, auch Schwimmen und Sauna. Durch die Haut ist er vor Umwelteinflüssen geschützt. Er ist als kleine "Beule" unter der Haut sichtbar, dies stellt für manche Leute, besonders Frauen, ein kosmetisches Problem dar.

Wenn der Port nicht benutzt wird, sollte er in regelmäßigen Abständen (4-8 Wochen) mit heparinisierter Kochsalzlösung gespült werden.

Sauberkeit ist bei allen Arbeiten am Port oberstes Gebot!